Reichsaußenminister und Industrieller

Walther Rathenau wurde am 29. September 1867 in Berlin geboren. Seine Eltern waren der Großindustrielle Emil Rathenau, Cousin des Malers Max Liebermann, und Mathilde Rathenau (geb. Nachmann), Tochter eines wohlhabenden Frankfurter Bankiers. Auf der Internationalen Elektrizitätsausstellung in Paris (1881) sah sein Vater Edisons Glühlampe und war sogleich von den Zukunftsaussichten der Elektrizität überzeugt. Zwei Jahre später gründete er die Deutsche Edison-Gesellschaft, die 1887 in Allgemeine Elektricitäts-Gesellschaft (AEG) umbenannt wurde. Risikobereit investierte er mittels aufgekaufter Patente in zukunftsträchtige Märkte.

Walther Rathenau wuchs mit dem in jungen Jahren verstorbenen Bruder Erich und der Schwester Edith auf. Nach dem Besuch des Königlichen Wilhelms-Gymnasiums studierte er von 1886 bis 1889 Physik, Chemie und Philosophie an der Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin und der Reichsuniversität Straßburg. 1889 wurde er in Berlin von dem berühmten Physiker Hermann von Helmholtz promoviert, das Thema seiner Dissertation lautete: »Die Absorption des Lichts in Metallen«.

Aufbaustudium an der TH München

Von Oktober 1889 bis Juli 1890 absolvierte er an der Technischen Hochschule München ein Aufbaustudium in den Fächern Maschineningenieurwesen und Elektrotechnik. Sein Doktortitel erwies sich als Vorteil: »[…] München ist so titelsüchtig, daß sich z. B. die ehrsame Jungfrau Barbara Huber nie anders würde begraben lassen, denn als Posamtierstochter. Jedenfalls hat mir hier der alberne Titel enorme Dienste geleistet«2, schrieb er seinem Bruder Erich. Neben seinem Studium half er im Installationsbüro der AEG in München aus, gab sich den Freuden des Studentenlebens hin und war von der reichen Atelier-, Galerie- und Antiquitätenszene begeistert.

Vom Lehrbetrieb der Technischen Hochschule hielt er nicht viel, wie er seinem Vater offenbarte: »Überhaupt sind die Vorträge hier so weitschweifig und populär gehalten, als gelte es einen Handwerkerverein zu belehren.«3 Gegenüber seinem Bruder klagte er: »In der Maschinenlehre wird man mit einem Wust veralteter Systeme überhäuft, von dem man höchstens einen renommistischen Gebrauch machen kann. In der Elektrotechnik geht der Dozent vom Ohmschen Gesetz aus, um Dynamos zu explizieren und verweilt mit antiquarischem Interesse bei Magnetinduktionsmaschinen. Allerdings ist diese Art des Lehrgangs für das dumme Volk der Hochschüler das gebotene.«4 In solchen Aussagen offenbart sich freilich auch seine kühl und arrogant wirkende Art, die ihm – seinem Biografen Lothar Gall zufolge – lebenslang den Umgang mit Menschen erschwerte.5

Rathenau widmete sich in München dem zukunftsträchtigen Gebiet der Elektrochemie, womit er sich ein Stück weit vom dominanten Vater unabhängig machen wollte. Vertreten wurde das Fach von Professor Wilhelm von Miller, er hatte 1885 das erste elektrochemische Laboratorium an einer deutschen Hochschule eingerichtet. Bald kam Rathenau zu dem Ergebnis, »daß eine eigentliche Elektrochemie noch gar nicht existiert, hier ebensowenig wie anderswo. […] Ich dränge mich daher in jenes elektrolytische Sanktuarium mit beträchtlich weniger Eifer als anfangs und bin zufrieden, auf einem Gebiete, in dem die hiesigen Leute hinreichend kompetent sind, dem der reinen Metallchemie, zu profitieren.«6

Diskriminierung als deutscher Jude

In den Jahren 1890/91 absolvierte Rathenau seinen Wehrdienst bei den Pasewalker Gardekürassieren. Er war tief enttäuscht, dass ihm als Deutschem jüdischen Glaubens der Aufstieg in die Reserveoffizierslaufbahn verwehrt wurde. Seine Religionszugehörigkeit empfand er zunehmend als problematisch: »In den Jugendjahren eines jeden deutschen Juden gibt es einen schmerzlichen Augenblick, an den er sich zeitlebens erinnert: wenn ihm zum ersten Male voll bewußt wird, daß er als Bürger zweiter Klasse in die Welt getreten ist, und keine Tüchtigkeit und kein Verdienst ihn aus dieser Lage befreien kann.«7 In der politischen Wochenzeitschrift »Die Zukunft« von Maximilian Harden forderte er 1897 seine Glaubensgenossen dazu auf, sich bedingungslos zu assimilieren.

Vor dem Hintergrund antijüdischer Tendenzen schrieb er 1916 in einem Brief: »Mein Vater und ich haben keinen Gedanken gehabt, der nicht für Deutschland und deutsch war.«8 Von der zionistischen Bewegung und ihrem Palästinaprojekt distanzierte sich Rathenau klar. Er praktizierte seinen jüdischen Glauben nicht, lehnte es aber auch ab, zum Christentum zu konvertieren. Unter dem Einfluss der Werke von Martin Buber beschäftigte er sich später mit den Quellen und Erscheinungsformen des jüdischen Glaubens. Andererseits pflegte er einen langdauernden Briefwechsel mit dem völkischen Publizisten Wilhelm Schwaner, seinem einzigen Duzfreund, und schwärmte vom Ideal des nordischen Menschen.

Aufstieg in der AEG

Nach einer Beratertätigkeit bei der Aluminium-Industrie AG im schweizerischen Neuhausen (1892) setzte er von 1893 bis 1898 als Geschäftsführer der neu gegründeten AEG-Tochter Elektrochemische Werke Bitterfeld ein von ihm erarbeitetes Verfahren zur Gewinnung von Chlor und Alkali durch Elektrolyse in die Praxis um. 1899 wurde er in den Vorstand der AEG aufgenommen und leitete die Abteilung Zentralstationen. 1902 wechselte Rathenau zu der mit der AEG verbundenen Berliner Handels-Gesellschaft. Im Jahr 1904 wurde er in den Aufsichtsrat der AEG berufen, wo er 1912 zum Vorsitzenden aufstieg. Schließlich brachte er es zu 84 gleichzeitig wahrgenommenen Aufsichtsratsmandaten und Direktorenposten.

In den Jahren 1907/08 unternahm Rathenau zusammen mit dem liberalen Kolonialstaatssekretär Bernhard Dernburg zwei Reisen nach Deutsch-Ostafrika und Deutsch-Südwestafrika, um ihn bei der Reform der deutschen Kolonialpolitik zu unterstützen. Rathenaus Haltung war auch hier ambivalent: Einerseits strebte er nach Ausweitung der deutschen Kolonien, andererseits wandte er sich gegen ein sich als überlegen gebendes Herrenmenschentum. Er trat für deutsche Machtpolitik ein, verurteilte jedoch die aggressive Flottenrüstung und befürwortete eine Verständigung mit Großbritannien. 1911 beriet er das Reichsschatzamt zur Frage eines Reichselektrizitätsmonopols. Schon damals setzte er sich für Wirtschaftslenkung durch Kartelle, Syndikate und Fusionen ein, um volkswirtschaftlich schädliche Konkurrenz zu vermeiden.

Rathenau pflegte einen großbürgerlich-preußischen Lebensstil und erwarb Schloss Freienwalde, das er als Sommersitz ausbaute. Dort malte er und legte eine umfangreiche Gemäldesammlung an. Er pflegte das Gespräch mit so unterschiedlichen Persönlichkeiten wie dem Politiker Bernhard Fürst von Bülow, dem Nationalökonomen Felix Somary, dem Schwerindustriellen Hugo Stinnes, dem Philosophen Ernst Troeltsch, den Schriftstellern Gerhart Hauptmann, Stefan Zweig und André Gide, dem Bolschewisten Karl Radek und dem Faschisten Benito Mussolini. Enge persönliche Freunde hatte Rathenau keine, und er heiratete nicht.

Schriftstellerische Tätigkeit

Verstärkt widmete sich Rathenau nun der philosophisch-schriftstellerischen Tätigkeit und veröffentlichte vielbeachtete Schriften wie »Zur Kritik der Zeit« (1912), »Zur Mechanik des Geistes« (1913) und »Von kommenden Dingen« (1917). Rathenau konstatierte eine schicksalhafte Wende: Zum einen sei die Menschheit dem Gesetz der Mechanisierung unterworfen worden, zum anderen herrsche nun der »Massengeist«, da auch die bisherigen Untertanen als handelnde Akteure in die Geschichte eingetreten seien. Man könne diese Entwicklungen nicht rückgängig machen – »abstraktes Denken, exakte Wissenschaft, Technik, Massenbewältigung und Organisation« seien zur Realität geworden. Doch müsse eine neue Aristokratie des Geistes die veränderte Welt gestalten, um sie nicht Furcht, Neid, Gier und Unfreiheit zu überlassen. Aufgabe der Zeit sei es, aus allen Schichten des Volkes verantwortungsvolle Eliten heranzubilden, die mit transzendentalem Idealismus, starkem Willen und visionärer Vorausschau die materialistische Geschichtsauffassung überwinden und Freiheit, Menschenwürde und Gerechtigkeit verwirklichen würden. Als Instrument hielt er einen machtvollen, klassenlosen »Volksstaat« für notwendig, der Verkörperung des »Volkswillens« sei. Mit Maßnahmen wie der Abschaffung von Standesvorrechten, der Einschränkung des Erbrechts, der Beseitigung von Monopolen, einer hohen Luxusbesteuerung, einer gerechten Einkommensverteilung sowie der Einführung der Arbeitermitbestimmung sollte ein sozialer Ausgleich geschaffen werden.9

»Genie ist der Verdichtungspunkt latenter Massenkräfte«1

Rathenau distanzierte sich vom liberalen Glauben an das freie Spiel der Kräfte, das das Schicksal der Nation »Zufallsmächten« unterwerfe, vom »entgötterten Materialismus« und »polizeilichen Bureaukratismus« der Marxisten, aber auch vom Konservatismus, in dem er eine »Verneinung des Lebens und seines Wachstums« sah. Den Deutschen schrieb er zwar einen Hang zur Politikferne zu, hielt sie gleichzeitig aber für besonders befähigt, in geistiger Hinsicht eine Führungsrolle zu übernehmen: »Er, der deutsche Gedanke, schafft die Neue Gesellschaft, die Gesellschaft des Geistes und der Geistesbildung, die einzige, die der sozialen Epoche standhält und sie erfüllt.«10 Insbesondere bei der Jugendbewegung fanden Rathenaus Gedanken Anklang.

Organisation der Rohstoffbewirtschaftung im Krieg

Nach dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs forderte er eine staatlich organisierte Rohstoffbewirtschaftung. Von August 1914 bis März 1915 baute er die Kriegsrohstoffabteilung im preußischen Kriegsministerium auf und konnte die Folgen der britischen Seeblockade mindern. Damit nahm er voraus, was er nach einem deutschen Sieg plante: eine gelenkte Wirtschaft mit eingeschränkter privatwirtschaftlicher Autonomie. Sowohl Wladimir Iljitsch Lenin in der Phase der »Neuen Ökonomischen Politik« (1921–28) als auch Rüstungsminister Albert Speer mit seinem Konzept der »Selbstverwaltung der Rüstungsindustrie« (1942–44) orientierten sich später an Rathenaus Ideen.

Nach dem Tod des Vaters im Juni 1915 wurde Walther Rathenau nicht sein Nachfolger, erhielt aber als »Präsident« der AEG Sondervollmachten und organisierte die Rüstungsproduktion des Konzerns. Annexionistische Kriegsziele lehnte er ab und kritisierte den für Russland demütigenden Frieden von Brest-Litowsk. Stattdessen sprach er sich, wie auch Friedrich Naumann, für die Gründung einer vom Deutschen Reich dominierten mitteleuropäischen Wirtschaftsunion mit Belgien, Frankreich und Österreich-Ungarn aus. Als Fernziel hatte ihm schon 1913 eine europäische Wirtschaftsgemeinschaft vorgeschwebt, die eine »Milderung der Konflikte« und »Kräfteersparnis« bedeuten und eine »solidarische Zivilisation«11 hervorbringen würde.

Hatte Rathenau vor 1914 einem Krieg kritisch gegenübergestanden, war er nun in der Wahl der Mittel nicht wählerisch und sprach sich z. B. für eine Bombardierung Londons mit Zeppelinen und die Deportation belgischer Zivilisten zur Zwangsarbeit nach Deutschland aus. Im Oktober 1918 wandte sich der Patriot Rathenau gegen deutsche Waffenstillstandsangebote und propagierte eine allgemeine Volksbewaffnung, um den Krieg fortzusetzen und bessere Friedensbedingungen zu erreichen. Selbst bei dem von ihm bewunderten General Erich Ludendorff fand er damit keine Zustimmung: »Levée en masse würde mehr zerstören als man ertragen kann.«12

Der Außenpolitiker Rathenau

Im November 1918 war Rathenau Mitgründer der Zentralarbeitsgemeinschaft der industriellen und gewerblichen Arbeitgeber und Arbeitnehmer, die ein Tarifabkommen aushandelte. Er trat der linksliberalen Deutschen Demokratischen Partei (DDP) bei und arbeitete für sie in der Zweiten Sozialisierungskommission mit. 1921 wechselte er endgültig in die Politik und gab alle Ämter in der Wirtschaft auf. In der von Joseph Wirth (Zentrumspartei) geführten Koalitionsregierung wurde er Wiederaufbauminister. Zusammen mit Finanzminister Matthias Erzberger plädierte er für eine »Erfüllungspolitik«, um allmählich eine Minderung der Forderungen erreichen zu können. Damit zog er sich den Hass der extremen Rechten zu, der durch antisemitische Ressentiments weiter angeheizt wurde. Menschenverachtende Hetzlieder auf Rathenau vergifteten die politische Atmosphäre. Ihm wurde sogar unterstellt, einer der »Weisen von Zion« zu sein, die angeblich insgeheim die Welt lenkten.

Im Januar 1922 handelte Rathenau auf der Konferenz von Cannes eine Reduzierung der deutschen Reparationszahlungen aus. Reichskanzler Wirth berief den polyglotten und im Ausland hoch angesehenen Rathenau Ende Januar 1922 zum Außenminister seiner zweiten Koalitionsregierung. Während der ergebnislosen Weltwirtschaftskonferenz in Genua machte er am 16. April 1922 Schlagzeilen durch den Abschluss des »Rapallo-Vertrags« mit seinem sowjetrussischen Amtskollegen Georgi Tschitscherin. Die beiden Kriegsverlierer nahmen wieder politische und wirtschaftliche Beziehungen auf. Das Deutsche Reich verpflichtete sich, Industrieanlagen in die Sowjetunion zu liefern, im Gegenzug bezog es fortan russische Erdölprodukte. Mit dem Rapallo-Vertrag gewann Deutschland außenpolitischen Bewegungsspielraum zurück. Damit vertiefte sich freilich das Misstrauen der Alliierten gegen Deutschland, und sowohl bei den Sozialdemokraten wie auch auf der Rechten verstärkten sich die Vorbehalte gegen Rathenau. Dieser hatte freilich zunächst gezögert, den Vertrag abzuschließen. Die Initiative war von Staatssekretär Adolf Georg »Ago« von Maltzan ausgegangen.

Opfer eines politischen Mords

Wenige Monate danach wurde Walther Rathenau am 24. Juni in seinem offenen Wagen auf dem Weg ins Auswärtige Amt erschossen. Zuvor hatte er Morddrohungen erhalten, den angebotenen Polizeischutz aber verschmäht. Nach wochenlanger Verfolgungsjagd wurden die Täter – zwei ehemalige Offiziere – auf der Burg Saaleck gestellt, der eine wurde erschossen, der andere nahm sich das Leben. Beim Strafprozess gegen die Komplizen ging das Gericht von Einzeltaten fehlgeleiteter jugendlicher Täter aus, das Hauptmotiv sei blindwütiger Judenhass gewesen. Das Gericht verhängte zehn Schuldsprüche mit vergleichsweise hohen Strafen. Dem Fahrer des Tatwagens blieb jedoch die Todesstrafe erspart, und viele Verurteilte wurden später vorzeitig entlassen.

Der Historiker Martin Sabrow kam in den 1990er Jahren zu dem Schluss, dass der Rathenau-Mord Teil einer großangelegten Verschwörung der geheimen rechtsradikalen »Organisation Consul« war, der auch Finanzminister Erzberger zum Opfer fiel. Mit einer Strategie der Spannung sollten bürgerkriegsähnliche Auseinandersetzungen provoziert und die Weimarer Republik unterminiert werden. Im Reichstag erklärte Kanzler Wirth: »Da steht der Feind – und darüber ist kein Zweifel: dieser Feind steht rechts!«13 Millionen Deutsche fanden sich auf Protestkundgebungen und Trauerzügen zusammen. Das besonnene Vorgehen der Reichsregierung verhinderte einen Bürgerkrieg. Als Konsequenz aus dem Attentat erließ der Reichstag das »Republikschutzgesetz«, das in vielen Ländern zum Verbot der NSDAP genutzt wurde (Bayern schloss sich nicht an und erlebte im November 1923 den »Hitlerputsch«).

Bestattet wurde Walther Rathenau im Familiengrab in Berlin-Oberschöneweide. Zahlreiche Schulen, Plätze und Straßen sind nach ihm benannt. Die Walther-Rathenau-Gesellschaft pflegt sein politisches und geistiges Erbe. Seit 2008 wird ein Walther-Rathenau-Preis für besondere Verdienste im Bereich der internationalen Politik verliehen. Auf dem von seinen Erben gestifteten Schloss Freienwalde wurde eine Rathenau-Gedenkstätte mit angegliederter Ausstellung angelegt.

Viele Nachgeborene taten sich mit der widersprüchlichen Persönlichkeit von Walther Rathenau schwer. Den Liberalen war er zu links, den Sozialisten zu wirtschaftsorientiert, den Nationalisten zu jüdisch. Martin Sabrow charakterisiert ihn mit den Worten: »Weltoffen und tolerant in seinen weltanschaulichen Grundsätzen, verblüffend illiberal in manchen Zukunftsentwürfen, irritierend pragmatisch in seinem politischen Handeln, repräsentiert Rathenau die Ambivalenz eines Zeitalters, das in eine Welt des Fortschritts in Frieden hätte münden können und in einer Apokalypse des Grauens unterging.«14

 

1. Walther Rathenau: Auf dem Fechtboden des Geistes. Aphorismen aus seinen Notizbüchern, Wiesbaden 1953.

2. Brief an Erich Rathenau, 16.12.1889, in: Walther Rathenau: Briefe. Neue Folge, Nikosia 2017 (Nachdruck von 1930), S. 72.

3. Brief an Emil Rathenau, 4.11.1889, in: Ebd., S. 65.

4. Brief an Erich Rathenau, 24.1.1890, in: Ebd., S. 71.

5. Lothar Gall: Walther Rathenau. Porträt einer Epoche, München 2009, S. 154.

6. Brief an Erich Rathenau, 16.12.1889, in: Walther Rathenau 2017, S. 69.

7. Walther Rathenau: Staat und Judentum. Eine Polemik. In: Walther Rathenau: Gesammelte Schriften. Band 1: Zur Kritik der Zeit. Mahnung und Warnung, Berlin 1918, S. 188f.

8. Walther Rathenau an Wilhelm Schwaner, 23.1.1916. In: Walther Rathenau: Briefe, Dresden 1926, S. 203.

9. Walther Rathenau: Von kommenden Dingen, Berlin 1917, S. 259.

10. Walther Rathenau: Wirtschaft, Staat und Gesellschaft, Berlin 1915, S. 454.

11. Zit. nach Gall 2009, S. 177.

12. Zit. nach ebd., S. 207.

13. Zit. nach Martin Sabrow: Die verdrängte Verschwörung. Der Rathenau-Mord und die deutsche Gegenrevolution, Frankfurt a. M. 1999, S. 97.

14. Martin Sabrow: Die Zerrissenheit eines Zeitalters. Zum 150. Geburtstag von Walther Rathenau. Der Tagesspiegel, 27.9.2017 (letzter Zugriff 16.4.2018).

 

Foto: Bundesarchiv Koblenz, Bild 183-L40010 / Fotograf: Unbekannt / Lizenz CC-BY-SA 3.0