Alumni-Biografien

  • Alexander Freiherr von Branca
    Alexander Freiherr von Branca ist einer der bekanntesten Architekten der bayerischen Nachkriegsmoderne. In München baute er z.B. die Neue Pinakothek. Die Form solle der Schönheit folgen, befand Branca, entgegen dem Glaubensbekenntnis vieler Kollegen.
  • Hans Eisenmann
    Hans Eisenmann war ein visionärer Landwirtschaftsminister. Mit einem ganzheitlichen Ansatz gestaltete er den Strukturwandel in der Landwirtschaft sozial verträglich. Stets handelte er auf der Basis einer christlich-humanistischen Lebenseinstellung.
  • Konrad Bloch
    Wegen seiner jüdischen Herkunft musste der Hans-Fischer-Schüler Konrad Bloch (1912-2000) aus Deutschland in die USA emigrieren. Für seine Forschungen zur Synthese des Cholesterins und zum Metabolismus der Fettsäuren erhielt er den Nobelpreis.
  • Heinrich Hertz
    Nur ein Jahr lang studierte Heinrich Hertz (1857-1994) an der Technischen Hochschule München. Als Entdecker der elektromagnetischen Wellen ging er in die Wissenschaftsgeschichte ein. Im Alter von nur 36 Jahren erlag er einer tückischen Krankheit.
  • Josef Miller
    Zehn Jahre lang amtierte Josef Miller als Landwirtschaftsminister, 27 Jahre lang als Landtagsabgeordneter. Heimatverbunden, bodenständig und im christlichen Glauben verwurzelt, zeichnete er sich durch Leidenschaft und unermüdlichen Tatendrang aus.
  • Rolf Rodenstock
    Der promovierte und habilitierte Ökonom Rolf Rodenstock machte aus dem mittelständischen optischen Familienunternehmen eine weltweit agierende Firma. Darüber hinaus übernahm er Verantwortung in zahlreichen Wirtschaftsverbänden.
  • Randolf Rodenstock
    Dem Familienunternehmen gab Randolf Rodenstock eine neue Struktur und setzte die Verlagerung der Produktion ins Ausland fort. 2007 verkaufte er alle Familienanteile. Er engagiert sich für eine Erneuerung der Sozialen Marktwirtschaft.
  • Anton Fehr
    Der Landwirtschaftsprofessor Anton Fehr (1881-1954) initiierte die Süddeutsche Versuchs- und Forschungsanstalt. Als deutscher und bayerischer Landwirtschaftsminister gab er wichtige Impulse. In der NS-Zeit wurde Fehr zwangspensioniert und verfolgt.
  • Fritz Landauer
    Fritz Landauer war ein bedeutender Vertreter des Neuen Bauens und wurde vor allem durch seine Synagogenbauten bekannt. Von den Nationalsozialisten wurde der jüdische Architekt nach England vertrieben und war in Deutschland jahrzehntelang vergessen.
  • Melitta Schenk Gräfin von Stauffenberg geb. Schiller
    Melitta von Stauffenberg machte sich in den 1930er Jahren als waghalsige Pilotin einen Namen. Als Ingenieurin hatte sie Kenntnisse in Flugtechnik und Physik. Kurz vor Kriegsende wurde sie von einem US-amerikanischen Jagdbomber abgeschossen.
  • Bernd Pischetsrieder
    Im Jahr 1993 wurde Bernd Pischetsrieder zum Vorstandsvorsitzenden der BMW AG ernannt. Später wechselte er zum Konkurrenten Volkswagen AG, wo er den Börsenwert um 80 Prozent steigerte. Heute ist er Aufsichtsratsvorsitzender der Münchener Rück AG.
  • Heinrich Kirchner
    Mit seinen ausdrucksstarken, reduzierten Menschen- und Tierskulpturen wurde Heinrich Kirchner berühmt. Bei seinen Werken war er Erzgießer und Bronzebildner in einer Person. Handwerkliches Geschick verband sich mit künstlerischem Talent.
  • Erich Mendelsohn
    Der 1933 in die Emigration getriebene Erich Mendelsohn hatte zu den bedeutendsten deutschen Architekten gehört. Er entwickelte einen individuellen dynamischen Stil mit kurvigen Fassaden, horizontaler Betonung und langen Fensterbändern.
  • Eveline Gottzein
    Eveline Gottzein ist international renommierte Expertin für die Lage- und Bahnregelung von Satelliten und die Regelung von Trag- und Führungssystemen bei Hochgeschwindigkeitsmagnetbahnen. 1993 bekam sie als erste Frau den Werner-von-Siemens-Ring.
  • Ulrich Finsterwalder
    Ein halbes Jahrhundert war der Pionier des Stahl- und Spannbetonbaus Ulrich Finsterwalder (1897–1988) Chefingenieur der Firma Dyckerhoff & Widmann. Für zahlreiche bedeutende Bauwerke wie Brücken und Schalenkonstruktionen zeichnete er verantwortlich.
  • Josef Ertl
    Dreizehn Jahre lang prägte Josef Ertl (1925–2000) als Bundesagrarminister die Landwirtschaftspolitik. Bekannt war der temperamentvolle Oberbayer für seine Standfestigkeit, seine Sachkunde, seine Diskussionsfreude und seinen bisweilen derben Humor.
  • Thomas Mann
    Der Erstling »Buddenbrocks« brachte Thomas Mann (1875–1955) den Nobelpreis ein. Er gilt als einer der bedeutendsten deutschen Erzähler des 20. Jahrhunderts. Wenig bekannt ist, dass er zwei Semester Hörer an der Technischen Hochschule München war.
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