Alumni-Biografien

  • Hans Eisenmann
    Hans Eisenmann war ein visionärer Landwirtschaftsminister. Mit einem ganzheitlichen Ansatz gestaltete er den Strukturwandel in der Landwirtschaft sozial verträglich. Stets handelte er auf der Basis einer christlich-humanistischen Lebenseinstellung.
  • Konrad Bloch
    Wegen seiner jüdischen Herkunft musste der Hans-Fischer-Schüler Konrad Bloch (1912-2000) aus Deutschland in die USA emigrieren. Für seine Forschungen zur Synthese des Cholesterins und zum Metabolismus der Fettsäuren erhielt er den Nobelpreis.
  • Rudolf Diesel
    Sein mit »Dieselöl« betriebener »Dieselmotor« machte den herausragenden Ingenieur Rudolf Diesel unsterblich. An der Technischen Hochschule München erhielt er als junger Student des Maschinenwesens entscheidende Anregungen für seine spätere Erfindung.
  • Heinrich Hertz
    Nur ein Jahr lang studierte Heinrich Hertz (1857-1994) an der Technischen Hochschule München. Als Entdecker der elektromagnetischen Wellen ging er in die Wissenschaftsgeschichte ein. Im Alter von nur 36 Jahren erlag er einer tückischen Krankheit.
  • Josef Miller
    Zehn Jahre lang amtierte Josef Miller als Landwirtschaftsminister, 27 Jahre lang als Landtagsabgeordneter. Heimatverbunden, bodenständig und im christlichen Glauben verwurzelt, zeichnete er sich durch Leidenschaft und unermüdlichen Tatendrang aus.
  • Rolf Rodenstock
    Der promovierte und habilitierte Ökonom Rolf Rodenstock machte aus dem mittelständischen optischen Familienunternehmen eine weltweit agierende Firma. Darüber hinaus übernahm er Verantwortung in zahlreichen Wirtschaftsverbänden.
  • Randolf Rodenstock
    Dem Familienunternehmen gab Randolf Rodenstock eine neue Struktur und setzte die Verlagerung der Produktion ins Ausland fort. 2007 verkaufte er alle Familienanteile. Er engagiert sich für eine Erneuerung der Sozialen Marktwirtschaft.
  • Anton Fehr
    Der Landwirtschaftsprofessor Anton Fehr (1881-1954) initiierte die Süddeutsche Versuchs- und Forschungsanstalt. Als deutscher und bayerischer Landwirtschaftsminister gab er wichtige Impulse. In der NS-Zeit wurde Fehr zwangspensioniert und verfolgt.
  • Fritz Landauer
    Fritz Landauer war ein bedeutender Vertreter des Neuen Bauens und wurde vor allem durch seine Synagogenbauten bekannt. Von den Nationalsozialisten wurde der jüdische Architekt nach England vertrieben und war in Deutschland jahrzehntelang vergessen.
  • Melitta Schenk Gräfin von Stauffenberg geb. Schiller
    Melitta von Stauffenberg machte sich in den 1930er Jahren als waghalsige Pilotin einen Namen. Als Ingenieurin hatte sie Kenntnisse in Flugtechnik und Physik. Kurz vor Kriegsende wurde sie von einem US-amerikanischen Jagdbomber abgeschossen.
  • Oskar von Miller
    Als Studienfach wählte Oskar von Miller das Bauingenieurwesen, doch bekannt wurde er mit seinen Pionierleistungen in der Elektrotechnik. Ziel des Gründers des Deutschen Museums war eine flächendeckende, rentable Stromversorgung zu günstigen Preisen.
  • Bernd Pischetsrieder
    Im Jahr 1993 wurde Bernd Pischetsrieder zum Vorstandsvorsitzenden der BMW AG ernannt. Später wechselte er zum Konkurrenten Volkswagen AG, wo er den Börsenwert um 80 Prozent steigerte. Heute ist er Aufsichtsratsvorsitzender der Münchener Rück AG.
  • Gottfried Böhm
    Gottfried Böhm zählt zu den bedeutendsten und originellsten deutschen Nachkriegsarchitekten. Seine skulpturalen Bauten folgen keiner einheitlichen Linie oder einem bestimmten Stil, sondern fügen sich einzigartig in das jeweilige Umfeld ein.
  • Heinrich Kirchner
    Mit seinen ausdrucksstarken, reduzierten Menschen- und Tierskulpturen wurde Heinrich Kirchner berühmt. Bei seinen Werken war er Erzgießer und Bronzebildner in einer Person. Handwerkliches Geschick verband sich mit künstlerischem Talent.
  • Erich Mendelsohn
    Der 1933 in die Emigration getriebene Erich Mendelsohn hatte zu den bedeutendsten deutschen Architekten gehört. Er entwickelte einen individuellen dynamischen Stil mit kurvigen Fassaden, horizontaler Betonung und langen Fensterbändern.
  • Eveline Gottzein
    Eveline Gottzein ist international renommierte Expertin für die Lage- und Bahnregelung von Satelliten und die Regelung von Trag- und Führungssystemen bei Hochgeschwindigkeitsmagnetbahnen. 1993 bekam sie als erste Frau den Werner-von-Siemens-Ring.
  • Ulrich Finsterwalder
    Ein halbes Jahrhundert war der Pionier des Stahl- und Spannbetonbaus Ulrich Finsterwalder (1897–1988) Chefingenieur der Firma Dyckerhoff & Widmann. Für zahlreiche bedeutende Bauwerke wie Brücken und Schalenkonstruktionen zeichnete er verantwortlich.
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