Alumnireisen-Initiator Falk Lamkewitz

„Wir sind auf einer Wellenlänge“

Falk Lamkewitz plant eine Alumnireise nach Ecuador. Er hat bereits an mehreren solcher Reisen teilgenommen und weiß: Die Zeit an der TUM schafft ein besonderes Vertrauensverhältnis und eröffnet einmalige Einblicke in andere Länder und Kulturen.

Auch viele Jahre später erinnert sich Falk Lamkewitz noch ganz genau, etwa an die TUM Alumnireise nach Istanbul vor zehn Jahren. „Wir saßen mit den türkischen Alumni zusammen und sie haben sehr offen über die türkische Politik erzählt und welche Sorgen sie haben. Von diesem Hintergrundwissen habe ich ewig profitiert“, erzählt der 69-Jährige.

Ungezwungener, vertrauensvoller und viel offener werde von Alumnus zu Alumnus geredet, so erlebte es Falk Lamkewitz auf allen Alumnireisen, an denen er bisher teilgenommen hat. „Mir scheint es, als würde das Studium an der TUM eine mentale Verbindung schaffen. Eine selbe Wellenlänge, die einen näher zusammenbringt, obwohl man die Menschen vorher noch nie gesehen hat und sie aus einer anderen Kultur kommen.“

Ein Land durch einen Alumnus erleben

Ebenso beeindruckend hat er es immer empfunden, dass durch die persönlichen Kontakte mit den Alumni vor Ort ein Land völlig anders erlebt werden konnte als auf einer rein touristischen Ebene. „Wir kamen in Restaurants, die sonst kein Tourist besucht, haben Tipps für Theateraufführungen oder andere kulturelle Veranstaltungen bekommen. Dadurch sind bleibende Eindrücke und Erlebnisse entstanden“, schwärmt Falk Lamkewitz.

Auch gewährten die Alumni ihren Studienkollegen besondere Einblicke in Firmen ihrer Heimatländer, die sie selbst gegründet hatten oder in denen sie arbeiteten. Was haben die Menschen aus ihrem Studium gemacht? Wie arbeiten sie in ihren Heimatländern? Wie ist das, wenn man in Deutschland studiert hat und dann zurück in seine heimatliche Kultur kommt? Auf all diese spannenden Fragen bekommt nur derjenige Antworten, der vor Ort mit seinen Alumni-Kollegen in Kontakt tritt, weiß der gebürtige Berliner.

Alumni reden ungezwungener, vertrauensvoller und offener miteinander. Es herrscht eine mentale Verbindung.

Vorfreude auf die Alumnireise nach Ecuador

Umso wichtiger ist es Falk Lamkewitz, dass diese besondere Art des Reisens fortgeführt wird. Da der Inhaber einer Ingenieursgesellschaft vor drei Jahren in Rente ging, entschloss er sich kurzerhand, dabei selbst aktiv zu werden. Er gründete in der TUM Community eine Gruppe für alle, die das Thema Alumnireisen ebenso fasziniert wie ihn selbst.  Seit nunmehr einem Jahr plant er die Alumnireise nach Ecuador, die er initiiert hat. „Ich hatte es mir leichter vorgestellt“, gibt er unumwunden zu. Obwohl er ein Anpacker und Macher ist, der jahrzehntelange Erfahrung im Projektgeschäft sowie im Politikbetrieb hat, stieß er immer wieder an Grenzen.

„Es ist viel Geduld gefragt und manchmal müssen auch kommunikative und kulturelle Hürden über Länder und Kontinente hinweg überwunden werden“, erzählt er. Inzwischen nimmt die Reise aber mehr und mehr Gestalt an und in Falk Lamkewitz steigt die Vorfreude. „Auch viele Mitreisende der früheren Alumnireisen scharren schon mit den Hufen und freuen sich auf dieses ganz besondere Alumni-Angebot“, erzählt er lachend. Dass es einmal mehr eine lohnende Zeit werden wird, steht außer Frage: In der Lodge eines TUM Alumnus mitten im Urwald wohnen, auf Vogelbeobachtung gehen, Ausflüge und Exkursionen unternehmen und vieles mehr steht auf dem Programm. „Ich freue mich vor allem auf die faszinierende Natur dort. Und natürlich darauf, mit anderen Alumni wieder auf einmalige Weise in ein fremdes Land hineintauchen zu dürfen“, strahlt Falk Lamkewitz.

Sie sind Alumni der TUM und haben Interesse, an der Alumni-Reise nach Ecuador teilzunehmen? Dann schreiben Sie eine E-Mail an alumniundcareer@tum.de. Informationen zur Reise finden Sie auf unserer Website oder in der TUM Community.